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Welche Schädlinge können meine Zimmerpflanzen befallen?

Welche Schädlinge kommen denn bei Zimmerpflanzen am häufigsten vor und wie erkenne ich sie? Mache mir immer Sorgen um meine Pflanzen, sobald etwas krabbelt.

Roxana, Halle

Unerwünschte „Mitesser“ können einer Pflanze zusetzen oder sogar Totalschaden verursachen. Schädlinge befallen bevorzugt gestresste und kranke Pflanzen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass man Blätter, Stiele und Triebspitzen seiner Pflanzen regelmäßig untersucht. So erkennt man erste Anzeichen eines Befalls, kann sofort mit der Rettung der Pflanze beginnen und muss sich dann in der Regel auch keine Sorgen machen.

Generell gilt: sobald eine Pflanze positiv auf Schädlinge untersucht wurde muss sie sofort in Quarantäne, damit die Tiere nicht auf andere Pflanzen übersiedeln können. 

Folgende Schädlinge kommen am häufigsten vor:

Weiße Fliegen: Sie verstecken sich auf der Unterseite der Blätter. Bewegt man diese, fliegen Wolken winziger weißer Insekten auf. 

Bekämpfung: Bei Pflanzen mit härteren, stabilen Blättern wie z.B. dem Ficus elastica (Gummibaum) kann man im Freien mit einem milden Wasserstrahl die Fliegen wegspritzen. Möglich ist auch ein kurzes Tauchbad in lauwarmem Wasser. Klebefallen dezimieren die Schädlinge ebenfalls. Bei empfindlichen Pflanzen wischt man die Blätter mehrere Tage hinterneinander mit einem weichen, feuchten Lappen ab.

Trauermücken: Diese winzigen schwarzen Insekten sitzen auf der Pflanze. Die Weibchen leben ihre Eier in der Topferde ab. Die daraus schlüpfenden Larven ernähren sich von organischen Substanzen in der Erde, können aber auch die Wurzeln schädigen. Gesunde Pflanzen halten das aus, schwache nicht. (siehe auch Trauermücken)

Bekämpfung: Man lässt die obersten 1-2 cm des Substrats austrocknen und bedeckt die Oberfläche mit einer Schicht feinem Kies, damit die Mücken ihre Eier nicht mehr in die Erde legen können. Gelbsticker locken die Tiere von der Pflanze weg. Dem Gießwasser kann Neemöl oder Nematoden zugefügt werden, welche im Handel erhältlich sind.

Schildläuse: Sie sitzen wie braune Klumpen an den Trieben und in der Mitte der Blattunterseiten und sondern einen klebrigen Saft ab. Werden sie nicht bekämpft, schwächen sie die Pflanze und lassen die Blätter gelb werden. 

Bekämpfung: Man zerreibt die Schildläuse mit einem Tuch und behandelt befallene Stellen mit einem Präparat auf Paraffinöl-Basis. Auch das Einsprühen mit einer Schmierseifen-Spiritus-Brühe kann helfen.

Blattläuse: Sie können grün, schwarz, grau oder orange sein. Sie setzen sich an den Triebspitzen oder Blütenknospen fest und saugen dort den Pflanzensaft. Außerdem sondern sie klebrigen Honigtau ab und können Viren übertragen. 

Bekämpfung: Man duscht die Pflanze kräftig ab. Die Läuse zerdrückt man mit den Fingern oder bekämpft sie mit Gelbstickern. Es gibt auch Präparate auf Basis von Kaliseife, mit denen man die Blattläuse loswerden kann.

Wollläuse sind langsam kriechende, mit weißem Flaum bedeckte Insekten. Sie setzen sich in Blattachseln und auf der Blattunterseite fest und kommen häufig bei Kakteen und Sukkulenten vor. Dort saugen sie den Saft der Pflanze auf und sondern klebrigen Honigtau ab. Die Blätter der Pflanze können gelb werden und abfallen. 

Bekämpfung: Man wischt die Tierchen mit einem feuchten Tuch ab. Wirksam sind auch paraffinölhaltige Präparate. Wollläuse sind schwer loszuwerden. Stark befallene Pflanzen sollten man entsorgen!

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